Haare
Haare sind ein sichtbares Zeichen einer gepflegten Erscheinung
Was ist richtige Haarpflege?
Hier finden Sie allgemeine Tipps zur Pflege gesunder oder erkrankter Haare und Kopfhaut.
Shampoos verwenden
- Vor der Haarwäsche sollten Sie Haarspray-Reste auskämmen und die Haare erst einmal rund 60 Sekunden unter purem Wasser ausspülen. Vermeiden Sie große Shampoomengen und heißes Wasser.
- Verwenden Sie am besten nur alkalifreie Markenshampoos mit haarpflegenden Substanzen.
- Haare mit lauwarmem Wasser anfeuchten, Shampoo in die Handflächen geben und mit etwas Wasser aufschäumen. In kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut einmassieren, 30 Sekunden einwirken lassen, danach gründlich mit lauwarmem Wasser ausspülen.
- Nach dem Waschen sollten Sie das Haar mindestens eine Minute lang mit klarem Wasser gründlich ausspülen.
Spülungen und Kuren verwenden
- Nach der Haarwäsche kann eine Pflege- oder Cremespülung, oder eine Kur angewendet werden. Die Spülung in die frisch gewaschenen, noch nassen Haare sorgfältig in die Längen und Spitzen (nie auf den Ansatz) einkneten.
- Haben Sie sprödes und strapaziertes Haar, ist eine intensive Kur-Behandlung das Richtige. Eine Portion des Pflegeproduktes im mit Handtuch getrockneten Haar in die Länge verteilen und genau nach Benutzeranweisung einwirken lassen.
- Die Pflegestoffe bleiben im Haar relativ lang. Es reicht, wenn Sie Pflegekur nur alle fünf bis sechs Haarwäschen wiederholen.
- Wenn Ihr Haar trocken ist , sollten Sie es nur einmal die Woche waschen. Fettiges Haar kann jeden bis jeden zweiten Tag gewaschen werden.
Haar trocknen
Haare können Sie mit einem Handtuch vortrocknen. Danch sollten diese am besten an der Luft getrocknet oder mäßig warm gefönt werden. Eine zu hohe Föntemperatur sowie zu langes Fönen trocknet die Haare aus.
Wie bekommt man graue Haare?
Graue Haare bekommt man aufgrund unseres Alters oder wegen einer bestimmten Krankheit. Die Haare werden nicht auf einen Schlag grau, sondern nach und nach.
Der Stoff Tyrosin ist wichtig für die Entstehung des Haarfarbstoffs Melanin. Wenn der Körper diesen Stoff nicht ausreichend bilden kann, steht im Körper nicht mehr genügend Melanin zur Verfügung. Deshalb bekommen die neu nachwachsenden Härchen keine Farbe mehr ab. Anstatt der Farbpigmente werden Luftbläschen in den Haaren eingelagert und das Haar sieht grau aus.
Die Haare haben im Schnitt eine Lebensdauer von zwei bis sechs Jahren. Danach fallen sie aus. Wenn der Körper nicht genug Haarfarbstoff produziert, wächst an Stelle von einem farbigen Haar ein ergrautes Haar. Mit dem Jahren werden immer mehr grauen Harre wachsen. Die Haare an den Schläfen werden allerdings schneller ersetzt. Deshalb ergrauen die meisten Menschen zuerst an den Schläfen.
Haarausfall?
Haare sind wichtig und verkörpern Attraktivität, Jugendlichkeit und Vitalität.
Nahezu jeder zweite Mann und fast ebenso viele Frauen sind vom Haarausfall betroffen.
Die Ursachen, die zu Haarerkrankungen und Haarwachstumsstörungen führen, sind vielfältig und können
oft nur schwer diagnostiziert werden. Bei 90 Prozent der betroffenen Männer beginnt der
Haarausfall schon mit 20 bis 25 Jahren an Stirn und Schläfen und setzt sich dann fort.
Häufig liegen Ernährungsstörungen, Krankheiten, übertriebene Diäten, Umwelteinflüsse den
Haarerkrankungen zugrunde. Nicht selten sind es aber auch erbliche Veranlagungen,
die sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu einem vermehrten Haarausfall führen.
Ob erblich bedingter Haarausfall, kreisrunder Haarausfall oder bestimmte Formen der
Alopezie: Haarausfall ist immer ein Problem, das vielen Menschen betrifft und leiden lässt.
|