Schlank werden und schlank bleiben
Schlank gilt als wesentliches Kriterium für Attraktivität.
Wer schlank ist, ist gleichzeitig schön und attraktiv für das andere
Geschlecht. Laut Umragen erwarten 73% der Männer und 70% der Frauen,
dass ihr Partner schlank ist. Nur wie wird man schlank? Wer kann es
bestimmen, ob man mit 45 kg, mit 50 kg oder mit 60 kg schlank ist.
Das Idealgewicht ist immer individuell und hängt vom Körperbau und Alter ab.
Schlank, gesund und schön - wer möchte das nicht gerne sein oder werden?
Wer ein vernünftiges Essverhalten erlernt und sich seinen Möglichkeiten
entsprechend bewegt, hat die besten Chancen, schlank zu werden und zu
bleiben.
Fettabbau durch körpereigenen Hormone.
Körpereigene Hormone können den Fettabbau beeinflussen.
Der Fettabbau ist ein Verbrennungsvorgang in unserem Stoffwechsel,
der unerlässlich für die Energieversorgung unseres Körpers ist.
Hormone, bestimmte Substanzen in Lebensmitteln und Bewegung können
diesen Vorgang positiv oder auch negativ beeinflussen.
Körpereigenen Hormone, die den Fettabbau fördern.
Zu den Hormonen, die die Fettverbrennung bewirken gehören:
- Das Wachstumshormon
Das Wachstumshormon wird von unserer Hirnanhangdrüse produziert
und ist für das Längenwachstum vor der Pubertät verantwortlich.
Doch auch bei Älteren übt das Wachstumshormon noch Funktionen aus.
Während des Schlafens sorgt es dafür, dass Fett aus den Fettzellen
abgebaut und in Energie umgewandelt wird.
- Das Glukagon
In der Bauchspeicheldrüse wird das Hormon Glukagon - ein Gegenspieler
des Insulin - gebildet. Bei einem Abfall des Blutzuckerspiegels unter
einen bestimmten Wert, bewirkt das Hormon einen Anstieg der Blutglukose.
Dabei wird auch Fett aus Fettzellen freigesetzt und zur Energiegewinnung
genutzt.
- Bestimmte Schilddrüsenhormone
Schilddrüsenhormone fördern neben dem Wachstum und der Gehirnreifung
auch die Steigerung des Grundumsatzes, indem sie den Abbau von Glykogen und Fett steigern.
Körpereigenen Hormone, die den Fettabbau hemmen.
- Insulin
Das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin besitzt hinsichtlich des Fettabbaus
eine hemmende Wirkung. Ein hoher Insulinspiegel führt dazu, dass
Fettzellen vermehrt Fett und Glucose speichern, wodurch der
Fettabbau gehemmt wird.
Lebensmitteln
Zu den Substanzen, die den Fettabbau beeinflussen, zählen beispielsweise Carnitin und Capsaicin
Carnitin
Carnitin ist ein Nahrungsinhaltsstoff, der zum einen von unserem Körper selbst produziert wird,
zum anderen nehmen wir ihn auch über unsere Nahrung auf. Carnitinreiche Lebensmittel sind vor allem
tierische Produkte wie z.B. Fleisch.
Carnitin besitzt eine besondere Rolle im Fettstoffwechsel.
Es transportiert die Fettsäuren in die Mitochondrien - den Kraftwerken der Zellen -, damit sie dort
verbrannt werden und so Energie liefern können.
Capsaicin
Die ersten Erkenntnisse über das Capsaicin, einem der Inhaltsstoffe
der Chili und Paprika, verdanken wir dem Begründer der Capsaicin-Forschung
Professor Nikolaus Jancso, einem ungarischen Pharmakologen, dem es gelang
das Capsaicin aus Chili und Parika zu isolieren und damit zu experimentieren.
Durch seine thermogenetischen Eigenschaften wirkt Capsaicin anregend auf
den Stoffwechsel. Es regt die Magensaftsekretion und Darmperistaltik
(Wandbewegung von Darm und Magen) an.
Capsaicin soll antibakteriell sein und die schädlichen Nebenwirkungen
von aspirinhaltigen Mitteln senken.
Capsaicin fördert durch Mobilisierung von Fettreserven den Fettabbau.
In einigen Tierstudien konnte dieser Effekt bereits nachgewiesen werden.
Fatburner
Fatburner sollen die überflüssigen Pfunde rasch schmelzen lassen.
Sie sind als Kapseln, Pulver oder Riegel erhältlich. Bei den Fatburnern
handelt es sich um Substanzen, die die Fettverbrennung im Körper anregen
sollen. Zu diesen Stoffen zählen u. a. Vitamine. Mineralstoffe, Hormone
und Enzyme sowie "anregende" Lebensmittel wie Tee oder Kaffee.
Hintergrund der Theorie der Fatburner ist der Gedanke, dass man den Stoffwechsel
beschleunigen kann. Dies geschehe, indem man dem Körper Substanzen, die er für den Stoffwechsel
benötigt, in reichlichem Maße zuführt.
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